HANDBÜCHER & LEITFÄDEN



Alternative Bauweisen


| Pflanzgruben in der Stadt Stockholm

Die Anlage von großzügig dimensionierten Pflanzgruben im Straßenraum findet europaweit Anwendung. Wenngleich diese Bauweise aktuell noch keinen Eingang in deutsche Regelwerke gefunden hat, sprechen die vorliegenden Erfahrungen für den Erfolg dieser Art der Pflanzraumgestaltung. Aufbauend auf den Ergebnissen von entsprechenden Maßnahmen in der Stadt Osnabrück aus den 1980er Jahren, hat diese Methode vor allem durch die Arbeit von Fachkollegen aus Schweden mittlerweile Praxisreife erlangt.

Bei der Gestaltung des Pflanzraumes wird ein hier grobes Gesteinsmaterial als Grund- und Stützgerüst verwendet, wodurch die Wurzeln dauerhaft günstige Entwicklungsmöglichkeiten erhalten, ohne dass es auf Seiten des Straßenbaus zu Einschränkungen kommt. Die Bauweisen zur Neuanlage und Sanierung von Baumstandorten, deren Umsetzung weitestgehend unabhängig von speziellen Produkten stattfinden kann, werden in einem Handbuch, herausgegeben von der Stadt Stockholm, eingehend beschrieben.

Das Handbuch kann in deutscher Sprache über den Internetauftritt der Stadt Stockholm oder direkt hier heruntergeladen werden:


(Dateigröße: 28,2 MB)


Weitere Informationen

Ein erhellender Vortrag von Björn Embrén, Verantwortlicher bei der Stadt Stockholm, über die Erfahrungen der Kollegen aus Schweden und kommentierte Filmaufnahmen der Herstellung von Pflanzgruben mit Skelettböden bei YouTube:

   
(Dauer: 41:30 Min.)    (Dauer: 8:09 Min.)




Zukünftige Herausforderungen für die Stadtbegrünung


| Urbanes Grün - Konzepte und Instrumente

Die zuvor angesprochenen Pflanzgrubenbauweisen, die im Prinzip Wurzelraumerweiterungen darstellen, finden unter anderem auch in einer aktuellen Publikation des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) Berücksichtigung. Dieser Leitfaden, der sich in erster Linie (jedoch nicht ausschließlich) an Planerinnen und Planer richtet, werden verschiedene urbane Anpassungsmaßnahmen an die klimatischen Veränderungen unserer Zeit konkretisiert.

Das Handbuch kann über den Internetauftritt der Landesregierung Nordrhein-Westfalen heruntergeladen werden (dort unter Service → Broschüren → Stichwortsuche: Urbanes Grün):


(Sollte der Verweis nicht mehr aktuell sein, kommen Sie mit Ihrer Anfrage gerne auf mich zu)




| Handbuch Stadtklima

Dieser Leitfaden des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV) gibt sowohl einen Überblick hinsichtlich der zukünftigen Herausforderungen, die sich durch den klimatischen Wandel für Städte und Kommunen ergeben, als auch Hinweise zum vorbeugenden Umgang mit diesen Veränderungen.

In der umfangreichen Publikation werden die drei maßgeblichen vor uns liegenden Problemfelder identifiziert und Handlungskonzepte zur Anpassung an den Klimawandel erarbeitet. Wenngleich die dahinterstehenden Untersuchungen mit Fokus auf den Ballungsraum Ruhrgebiet durchgeführt wurden, lassen sich die ausgearbeiteten Strategien auch auf andere Regionen übertragen, da sie vielfach auf eine intensive Förderung des, zumindest grundsätzlich, überall vorhandenen urbanen Grüns abzielen.

Das Handbuch kann an folgender Stelle über den Internetauftritt des MUNLV Nordrhein-Westfalen heruntergeladen werden:


(Sollte der Verweis nicht mehr aktuell sein, kommen Sie mit Ihrer Anfrage gerne auf mich zu)




Lokale Anpassungen an den Klimawandel


| Klimawandel und Klimafolgen in Nordrhein-Westfalen

Die Ergebnisse aus den bisherigen Monitoringprogrammen zeigen, dass der Klimawandel deutlichen Einfluss auf unsere Umwelt nimmmt. Der Fachbericht des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) zeigt diesen Einfluss an einzelnen Punkten, wie der Lufttemperatur oder den Niederschlägen ganz konkret auf und fasst die Ergebnisse übersichtlich zusammen.

Ein weiterer Fokus liegt auf den Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Städte, den Wasserhaushalt, die Biodiversität und den Boden. Es ist nicht weniger als unsere Lebensgrundlage, die derzeit einem massiven Wandel unterworfen ist. Daher ist es wichtig die Augen nicht zu verschließen, sondern genau hinzusehen und die richtigen Konsequenzen aus diesen Veränderungen zu ziehen.

Der Fachbericht kann an folgender Stelle über den Internetauftritt des MUNLV Nordrhein-Westfalen heruntergeladen werden:


(Sollte der Verweis nicht mehr aktuell sein, kommen Sie mit Ihrer Anfrage gerne auf mich zu)




| Klimaatlas Nordrhein-Westfalen

Können wir nicht einfach so weitermachen wie bisher? Sicher. Jedoch dreht sich die Welt sprichwörtlich weiter und sorgt dafür, dass wir uns ihr anpassen müssen. Vollkommen unabhängig davon, wer oder was die klimatischen Veränderungen unserer Zeit verursacht, finden diese statt. Es ist immer gut dem eigenen Gefühl zu vertrauen, beim Thema Klimawandel ist dies jedoch trügerisch. Hier helfen uns Klimadaten dabei, die tatsächlichen Abläufe zu beobachten und richtig zu bewerten - damit wir Anpassungen vornehmen können, wo es notwendig ist. Der Klimatlas Nordrhein-Westfalen stellt die Wetterdaten unserer Region regelmäßig auf den Prüfstand und gibt zuverlässig Auskunft darüber, ob der letzte Monat tatsächlich zu warm, das Frühjahr zu nass oder der Sommer ungewöhnlich heiß war.

Der Klimaatlas Nordrhein-Westfalen wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) angeboten: